Eggstätt-Hemhofer
Seenplatte
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Die Eggstätter Seen, korrekt Eggstätt-Hemhofer-Seenplatte,
seltener auch als Hemhof-Eggstätter Seenplatte bezeichnet,
sind eine Gruppe von 18 Einzelseen mit einer Gesamtfläche
von rund 3,5 km² nordwestlich des Chiemsees in den Gemeindebereichen
von Eggstätt, Breitbrunn am Chiemsee, Rimsting und Bad
Endorf im Landkreis Rosenheim. Die Orte Eggstätt im Nordosten
sowie Hemhof im Westen (1978 nach Bad Endorf eingemeindet) sind
namensgebend. Die Seenplatte gilt neben der Osterseengruppe
und den Seeoner Seen als bedeutendste Eiszerfallslandschaft
des bayerischen Alpenvorlandes. Ein Teil dieser Landschaft bildet
das älteste Naturschutzgebiet Bayerns.
Die größten fünf Seen (von Süden nach Norden
Langbürgner See, Schloßsee, Kautsee, Hartsee und
Pelhamer See) sowie einige kleinere Seen sind untereinander
durch Wasserläufe mit geringem Gefälle nach Norden
verbunden. Es handelt sich um grundwassergespeiste Toteislöcher
ohne nennenswerten oberirdischen Zufluss. Der Hartsee, mit 39,1
m der tiefste See, entwässert über die Ischler Achen
zum Eschenauer See und weiterhin zur Alz.
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